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Aberglauben

Es gibt keinen Aberglauben. Es gibt nur Glaubenssätze, die mehr oder weniger erfreulich sind und Glaubenssätze beziehen sich bei weitem nicht nur auf Religion. Alles in dieser Welt ist Glauben, bis auf wenige Wahrheiten wie

  1. Du existierst
  2. Das Eines ist Alles und Alles ist das Eine.
  3. Was du ausgibst bekommst du zurück.
  4. Veränderungen sind die einzige Konstante…

außer die ersten 3 Gesetze, die sich nie ändern.

Natürlich gibt es noch einige Wahrheiten mehr, wie Töne oder Farben. Wahrheit kann man vielleicht so definieren, dass sie im ganzen Universum Gültigkeit hat. Der „Rest“ sind gewissermaßen lokale Wirklichkeiten, welche durch Glaubenssätze gestaltet werden.

Die Wahrnehmung – der direkte Akt der Erschaffung der Wirklichkeit – wird durch diese Glaubenssätze gefiltert. Deshalb ist es so überaus wichtig, zu wissen, was man glaubt, wovon man wirklich überzeugt ist – oder, in anderen Worten, warum Selbsterkenntnis absolut erforderlich ist, sofern man die Wirklichkeit verändern will.

Die Glaubenssätze sind also die Filter, die bestimmen, was für eine Wirklichkeit man erfährt. Diese Filter können gewechselt werden. Die „dunklen“ Filter von Leid, Unglück oder Mangel können gegen die sprichwörtliche rosa Brille ausgetauscht werden. Wie man das macht, beschreibt der Artikel von Bashar „Wie man Glaubenssätze ändert“ sehr deutlich.

Ich weiß, das ist ungewohnt und entlockt dem Einen oder Anderen nur ein zynisches Lächeln. Aber genau so funktioniert die Wirklichkeit und das ist auch die Verantwortung des Menschen: Zu wissen, welche Glaubenssätze aktiv sind und diese bei Bedarf zu ändern. Die Gedanken, Gefühle – die ganze Wirklichkeit – wird von diesen „Filtern“ bestimmt.

Nein, Aberglauben gibt es nicht, nur die Wahl von Glaubenssätzen, die mehr oder weniger begrenzt sind. Es ist endlich Zeit, die sehr begrenzten, unerfreulichen Glaubenssätze zu ändern und solche zu wählen, welche Freiheit, Frieden, Glück und Überfluss zulassen. Und wenn man das einmal verstanden hat, braucht man es „nur“ noch zu tun und ich denke, dass das gerade bei einer beträchtlichen Anzahl von Individuen geschieht. Das ist der Bewusstseinswandel, der für diejenigen, welche es tun, zum Paradies führt und Paradies bedeutet für mich die freie Bestimmung der Ereignisse, welche ich erfahren will, inklusive die Bestimmung über den Zeitpunkt des Übergangs, den man fälschlicherweise als „Tod“ bezeichnet.

Übrigens… So lange man „gegen“ etwas ist – z.B. gegen Krieg – kann man sicher sein, dass Glaubenssätze aktiv sind, welche den Krieg „für wahr nehmen“. Wenn man Frieden will, muss man Frieden wirklich „für wahr nehmen“, egal, was sich gerade da „Draußen“ abspielt…


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