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Kurzmitteilung

Wer hat, dem wird gegeben…

Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, dass er Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch genommen, was er hat… Mt 25, 29

Die Umstände im Raubtierkapitalismus sind jetzt wirklich mehr als unerfreulich. Die Ausraubung der Bevölkerung schreitet munter voran und die Umverteilung,  eigentlich ein zu freundlicher Begriff, steigert sich fast täglich um Billionen. Die Frage ist aber, wie es zu solchen Zuständen kommt und was man dagegen tun kann.

„Wer hat, dem wird gegeben…“ beschreibt das Gesetz der Anziehung, das besagt, dass man nur das erhalten kann, was man sich innerlich vorstellt, was man glaubt zu sein. Deshalb werden die Reichen quasi zwangsweise immer reicher und die Armen zwangsweise immer ärmer.

Es ist natürlich viel schwieriger, zu glauben, dass man man im Überfluss lebt,  wenn die physische Wirklichkeit das Gegenteil zeigt. Und dennoch ist es so, dass sich die äußeren Umstände erst ändern, wenn man sich innerlich in den gewünschten Zustand bringt. Der Rest wird sozusagen von allein erledigt.

Deshalb sollte die vorrangige Aufklärung eine Aufklärung über die eigenen Gedanken, Vorstellungen und Überzeugungen sein. Ohne diese Selbsterkenntnis ist es fast unmöglich, andere – produktivere – Gedanken oder Überzeugungen zu wählen, die den eigenen Vorlieben entsprechen.

Erst wenn man diesen Weg der individuellen Erkenntnis geht und jede Art von Schuldzuweisung, Jammern oder Rechtfertigung fallen lässt – die drei Säulen des Opferdaseins – wird man in der Lage sein, die äußeren Umstände zu ändern. Man übernimmt wieder die volle Verantwortung für sich selbst und das bedeutet in erster Linie, die Übernahme der Verantwortung für die eigenen Gedanken, Vorstellungen, Überzeugungen und – das Wichtigste – für die Gefühle. Schluss mit der angeblichen Stellvertreterverantwortung! Man sieht ja, was dabei herauskommt.

Ich plädiere also nicht für Autarkie – die Welt bin ich und ich muss mich nicht abschotten  – oder gar für Sparen und den Gürtel enger schnallen. Im Gegenteil, ich plädiere für eine dramatische Expansion der eigenen Wünsche. Die Mittel zur Erfüllung  – die mentalen Werkzeuge – hat bereits jeder Mensch und man muss sie nur aktivieren…

Wenn ihr’s nicht fühlen könnt, ihr werdet’s nicht erjagen. Goethe


28.Mai  Meine Antwort auf einen Einwurf bei Schall und Rauch, wo ich diese Defintion als Kommentar veröffentlicht habe…

Einwurf: Das neue Testament bezieht sich hier auf den Egoismus. Und gerade der ist es der uns in unserer Zeit so viel zu schaffen macht. Gib, so wird dir gegeben…

Meine Antwort: Ah, der böse, böse Egoismus!

„Gib, so wird dir gegeben…“ bezieht sich ebenfalls auf das Gesetz der Anziehung. Gib die Gedanken und Gefühle aus, die den gewünschten Zuständen entsprechen!

Aber zum Egoismus… Eine „erwachsene Zivilisation“ oder ein erwachsener Mensch (erwachter Mensch) wird nicht von Anderen fordern, sondern von sich selbst, denn er weiß, dass er alle Instrumente hat, um seine Absichten zu erfüllen. Das ist der gesunde „Egoismus“. Andere sind dabei nicht notwendig. Jeder kann es selber TUN!

Was viele hier aber wollen ist, dass Andere – die Reichen, die Regierung, etc. – für sie sorgen sollen, denn nichts anderes ist dieses Betteln um Verteilung.

Das Wissen um diese Mechanismen führt unweigerlich zu einer Kultur oder einem „System“ des Wohlstandes für alle, die es wollen. Im Prinzip ist es jetzt auch so, aber die meisten Menschen handeln aus Ignoranz und Angst und fühlen sich dementsprechend ohnmächtig und bekommen genau davon mehr – Ohnmacht, Unwissenheit, Angst und Mangel.

Und ja, ich bin auch für die Verschiedenheit in der Einheit oder „Harmonie in den Unterschieden“.

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