Eine Frage der Wahl

Die Wahl der Glaubenssätze oder Überzeugungen ist nicht leicht, weil das, was man bisher gelernt oder erfahren hat, dem eigentlich Gewünschten widerspricht. Man hält es einfach nicht für möglich, dass das Manifestieren so mühelos geschehen könnte, so …magisch.

Kann es sein, dass es wirklich 99% Inspiration und 1 % Transpiration ist? Das Gegenteil von dem, was gewöhnlich geglaubt wird? Auf jeden Fall ist es die Anstrengung wert, das Mühelose heraus zu finden…

 

Imaginiere mehr… Beobachte weniger

Man kann einfach ein Drehbuch der Wünsche schreiben und so das Erträumte realisieren. Die wirkungsvollste Schnittstelle mit allen Dimensionen ist dabei die Imagination.  Das  Training der Imagination hat deshalb oberste Priorität.  Danach kann man ein  kleines “konkretes” Programm für die vorhandenen Absichten und  Wünsche erstellen. Man schreibt selber die Schwingungen im Drehbuch des Lebens  und jeder andere im Universum spielt den Part, den man ihm zuweist.

Dieses Script kann und sollte immer auf dem Laufenden gehalten werden.  Es ist das Drehbuch,  in dem die Szenen der nächsten Zeit im Jetzt festgelegt werden. Dieses selbst entworfene Script kann die nächste Zukunft präzise generieren, wenn man es nicht durch Zweifel und klammern behindert. Ist es einmal erstellt und mit den allerbesten Schwingungen versehen, muss man es loslassen, so dass die Instanzen, die für die Ausführung zuständig sind – das erweiterte Selbst – es erfüllen können.

Es ist nicht immer leicht, selbst die besten Absichten umzusetzen, weil die Gewohnheiten und die Umwelt manchmal so überwältigend sind, dass sie einem quasi überrollen. Deshalb ist es zur Einübung neuer Gewohnheiten leichter, dies an einem ungewohnten Ort in heiterer Atmosphäre zu tun.

Wir sind es gewohnt, die Realität aufgrund erworbener Erfahrungen zu lesen und gewöhnlich verschwenden wir keinen Gedanken daran,  dass wir diese wahrgenommene Wirklichkeit ganz heimlich vor uns Selbst erschaffen, nicht nur als Manipulation gegebener Umstände, sondern konkret vom kleinsten Stein  bis zu den im wahrsten Sinne des Wortes bewegendsten Ereignissen.

Das Universum – oder das erweiterte Selbst – unterscheidet nicht, ob man imaginierst, meditiert oder ein physisches Ereignis beobachtet. Es unterscheidet nach Schwingungen. Deshalb ist es ungemein sinnvoll, nur solche Schwingungen zu erzeugen, welche genau das bewirken, was man sich wünscht – und nicht das, was man befürchtet.  Imagination ist das mentale Werkzeuge, mit dem man bewusst und absichtlich die gewünschten Schwingungen erzeugen kann.

Und noch etwas: Kein zwanghaftes Imaginieren. Es ist besser ein paar Sekunden mit Freude zu Imaginieren als zu versuchen, längere Zeit auszuharren, obwohl man gerade keine Lust hat.

 

Die Zukunft

Die beste Art, die Zukunft zu sehen, ist sie – bewusst – im Jetzt zu erschaffen! Man braucht keine Weissagungen, keine Prophezeiungen oder anderen Schnickschnack. Das, was man jetzt gerade tut, denkt und vor allem glaubt und fühlt, wird die sogenannte Zukunft, die, wenn sie “da” ist, auch wieder die Gegenwart, das Jetzt, ist.

So gesehen, gibt es keine Zukunft, sondern nur eine Reihe von Momenten im Jetzt und jeder Moment ist eine Folge der inneren Zustände. Das könnte man als Ursache und Wirkung beschreiben. Der Begriff “Synchronizität” trifft es aber genauer, denn die äußeren Umstände sind immer in Übereinstimmung mit dem inneren Zustand, gefiltert durch die gesammelten Glaubenssätze. Deshalb ist es so wichtig, durch Selbsterkenntnis diese Filter, diese Glaubenssätze zu kennen und bei Bedarf zu verändern.

Tiefes Wasser

Wie ich schon geschrieben habe, werde ich ab und zu eine kleine Flashspielerei veröffentlichen. Dieser Haiku ist von Olivier Laye:

Dein Wesen ist wie eine stille Bewegung in tiefem Wasser
Wellen schaukeln die Boote
Ein Tau löst sich aus dem Ring.

 

Creation Box

Der kleine Flashclip zeigt einige mentale Werkzeuge, die auf jeden Fall in die Werkzeugkiste der bewussten Erschaffung  gehören. Das Jahresende ist wie geschaffen, um sich daran zu erinnern und sie – falls notwendig – aufzupolieren.