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Kurzmitteilung

C wie Christlich

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion beginnt am Montag mit einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Das C ist für uns Programm“. Fragt sich nur, was für ein Programm, denn mit christlich haben die CDU und CSU nichts mehr zu tun.

K. Rüdiger Durth interviewte dazu Hermann Kues.  Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium ist Vorsitzender des nach dem früheren Kölner Erzbischof benannten Kardinal-Höffner-Kreises.  In diesem Gespräch geht es gar nicht um christliche Werte, sondern um die üblichen Schlagworte wie „Brücken schlagen“, „Sozialethik“, „faire Chancen“ – die nichts weiter als Worthülsen sind. Bei diesem total veräußerlichten Verständnisses des Christentums ist es nicht verwunderlich, dass sich das „C“ in der Politik so gar nicht niederschlägt.

Im Gegenteil. Die „Hartz IV“ Bezieher werden als minderwertige Menschen betrachtet und man gibt ihnen höchstens ein Almosen. Dagegen bekommen betrügerische Banken (und Staaten) hunderte von Milliarden.  Es ist auch nicht besonders christlich – christlich im ursprünglichen Sinn – andere Länder zu überfallen und Menschen abzuschlachten. Die CDU und CSU machen es trotz angeblicher „christlicher Werte“ und befördern z.B. Afghanen mit Hilfe von Bomben und Heckler & Kochs Sturmgewehr ins Jenseits. Oder ist das vielleicht ihr Verständnis von Erlösung?

Jedenfalls hat das „C“ nichts bei diesen Parteien zu suchen, sofern man „christlich“ als eine Philosophie der Erlösung, des Mitgefühls und der Einheit begreift.  Allerdings findet man diese Werte auch selten in den christlichen Kirchen ausgedrückt. Und so schließt sich der Kreis – der Brückenschlag – von einer Elite zur Anderen.  Hauptsache, die dummen Schäfchen glauben, was man ihnen vorsetzt … Die Macht ist gesichert!

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