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Die Reproduzierbarkeit der Glaubenssätze

Zu den „Zeichen der Bewusstseinsverschiebung“ gehört auch, dass langsam das Primat der Physik über andere Naturwissenschaften fällt. Kwaku Ananse hat dazu einen gut verständlichen Aufsatz geschrieben, der sich auf einen Artikel in Spektrum der Wissenschaft beruft, geschrieben von Tony Rothman, der theoretischer Physiker in Princeton ist. Er sagt zu Beginn seines Artikels

Physiker versprechen immer wieder, ein Theoriegebäude zu errichten, das die gesamte Welt erklärt. Dabei müsste jeder wissen, der die Disziplin zu seinem Beruf gemacht hat, dass sogar in längst errichteten Stockwerken teils gewaltige Risse klaffen.

Ein weiterer Artikel, der besprochen wird, ist ein Interview mit dem Physiker Leonard Susskind, der als „antirealistischer Querdenker“ gilt. Seine Hauptaussage ist, dass es in der Physik weniger um Realität geht, sondern vielmehr um Reproduzierbarkeit.

Man könnte „Reproduzierbarkeit“ auch als Gewohnheit definieren. Da ich davon ausgehe, dass alles dem Geist entspringt und durch die Filter der Glaubenssätze gefärbt wird, wäre es logisch, dass bestimmte Glaubenssätze bestimmte Resultate erzielen, also reproduzierbar sind.

Also ist es auch logisch, die Glaubenssätze zu ändern, falls man andere Resultate erzielen will. Es ist weniger ein „Ändern“ von Glaubenssätzen, sondern vielmehr aus einer unendlichen Vielfalt von Glaubenssätzen den Passenden zu wählen. Der alte Glaubenssatz, der nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht hat, neutralisiert man durch Akzeptanz. Abgehakt, sozusagen.

Das bringt mich zu meiner Formel V+E=M, die in aller Kürze beschreibt, wie die Ereignisse manifestiert werden können…

Vision – Die Sicht auf das Gewünschte, die Intention, der Fokus, die Zielrichtung

Emotion – Die Bewegung, welche durch die Vision ausgelöst wird und die sich über Gefühle mitteilt.

Manifestation – Das Universum liefert, gewissermaßen, aber nicht unbedingt genau so, wie man es sich vorgestellt hat. Dazu gibt es zu viele unbekannte Einflüsse im eigenen Geist. Wenn man es aber zulassen kann, übertrifft die Manifestation bei weitem das Gewünschte.

Das Universum – Gott, AllesWasIst oder wie immer man es nennen will – fnktioniert auf synchronistische Art. Was im Bewusstsein konstelliert ist, wird wahrgenommen – für wahr genommen. Wenn man die Glaubenssätze nicht hinterfragt, werden sich die Grundeinstellungen – ererbt und erworben – manifestieren. Deshalb ist Selbsterkenntnis kein Zeitvertreib für Elfenbeintürmler, sondern das erste Gebot, wenn man Freiheit will – Freiheit im Denken, Fühlen, wahrnehmen und deshalb auch die Freiheit, das zu manifestieren, was man will.

Synchronistische Ereignisse sind reproduzierbar (der 100. Affe), obwohl es möglicherweise individuelle Abweichungen gibt, da jedes Individuum vollkommen eigen-artig ist. Aber wenn man die Glaubenssätze beherrscht und deshalb die Erfahrungen frei gestalten kann, ist eine vollkommene Übereinstimmung mit Anderen nicht mehr nötig.  Was man allerdings dann in hohem Maße braucht  ist Akzeptanz der Unterschiede.

Bild – In dieser rasterelektronenmikroskopischen Aufnahme sieht man eine Struktur, die beim Elektrospinnen entstanden ist, der Herstellung von Nanofasern durch Anlegen eines elektrischen Feldes an eine Polymerlösung.  Spektrum.de

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