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Kurzmitteilung

Widerstand

Es ist keine gute Idee, gegen Etwas zu sein, egal wie gerechtfertigt das erscheinen mag. Es gibt viele Ereignisse, gegen die man sich positionieren könnte, wie die Atompolitik, die Kriege, die Genmanipulation der Nahrung, die Tierschändung, die korrupte Vertreter-Politik, die Klima -und Holocaustreligionen, und, und und… Das alles ist wirklich und der erste Impuls eines noch selber denkenden Menschen ist, das alles abzulehnen. Aber das ist äusserst kontraproduktiv…

Um zu verstehen, warum Widerstand – das Dagegensein – so kontraproduktiv ist, muss man eines der wenigen universellen Gesetze berücksichtigen, das Gesetz der Anziehung: „Das, was man aussendet, bekommt man zurück“ oder anders gesagt, das, worauf man fokussiert, wohin man seine Aufmerksamkeit hinlenkt, wird wirklich. Dieses Aussenden, diese Fokussierung, ist wie ein mächtiger Energiestrom. Wenn man diesen Strom in das Unerwünschte lenkt, so kann nur eines passieren: Das Unerwünschte schwillt an und wird noch Mächtiger. Und so geschieht es, dass mit den allerbesten Absichten, das Verabscheute durch den Widerstand, durch den Kampf, verstärkt wird.

Das ist von jeher die Dialektik der Macht; die zwei Seiten der Medaille zu besetzen. Und wenn es nicht genug Widerstand gibt, dann wird er durch Einschleusen von V-Männern und Provokation verstärkt. So haben die Beherrschten scheinbar ein Ventil für ihre Wut, aber die gewünschten Veränderungen bleiben aus. Im Gegenteil, die Macht der Wenigen wird verstärkt und die Mehrheit der Menschen bleibt weiterhin der Willkür der „Herrscher“ ausgeliefert. So ist das auch in den westlichen Demokratien, in denen der angebliche Souverän, das Volk, offiziell nur das Mittel der Demonstrationen hat, um sich gegen die „Volksvertreter“ auszudrücken. Die sogenannten Wahlen sind keine Wahl, denn alle Parteien verkörpern das gleiche System.

Es gibt aber ein sehr wirksames Mittel, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, nämlich den eigenen Energiestrom – die Gedanken und Gefühle – in das Gewünschte zu lenken, also in die Richtung des „FÜR“ und nicht „GEGEN“. Wenn man festgestellt hat, was ist und das nicht gefällt, dann sollte man es nicht bekämpfen, sondern sich gewissermaßen umdrehen und in die Richtung fokussieren, die man will. Keine Macht der Welt kann gegen dieses Energiestrom ankommen!

Klingt einfacher als es ist. Konsequent „Für“ etwas zu sein, ist nicht so leicht, weil das „Gegen“ mitwirkt, wenn man nicht aufpasst. Ich meine, dass Jesus das in dem Gleichnis „Wenn dich einer auf die linke Backe schlägt, dann halt ihm auch die andere hin“ beschrieben hat. Das „Hinhalten der anderen Backe“ ist das sich Abwenden. Ansonsten ergibt dieses Gleichnis für mich keinen Sinn.

Mit ein wenig Aufmerksamkeit kann man feststellen, worauf man seine Gedanke und Gefühle richtet. Und wenn man merkt, dass sie auf das Unverwünschte fokussieren, kann man sich geistig umdrehen – vielleicht auch durch konkretes physisches Umdrehen unterstützt – und auf das Erwünschte fokussieren. Das ist eine geistige Disziplin, die man sich auf  jeden Fall gönnen sollte. Das ist „Positives Fühlen“!

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