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Austerität = Mangelbewusstsein

Entgegen jedweder ökonomischer Intelligenz soll in Europa das Austeritätsprinzip installiert werden. Laut Wikipedia ist Austerität ein Fremdwort für „Strenge“ oder „Sparsamkeit“. Es wird heute vor allem in ökonomischen Zusammenhängen gebraucht und bezeichnet dann eine staatliche Haushaltspolitik, die einen ausgeglichenen Staatshaushalt ohne Neuverschuldung anstrebt.“  Ja, so wird es verkauft, obwohl die Regierungen genau das Gegenteil machen, nämlich immer mehr neue Schulden. Dieses Geld fließt dann nicht etwa an die notleidenden Völker, sondern direkt zurück an die Banken, welche das Geld verleihen. Es ist ein bloßer Buchungsvorgang. Was real bleibt, sind allerdings die Zinsen, die man für diese „Schuld“ aufbringen muss.

In Wirklichkeit wird kein „ausgeglichener Staatshaushalt“ angestrebt, sondern der Bevölkerung soll Schuld vermittelt werden, Schuld und ein großes Mangelbewusstsein. Austerität ist nichts anderes als Mangelbewusstsein. Wer dies den überaus korrupten Politikern abkauft, kann sich auf  Mangel einstellen, was sich in einigen Ländern schon deutlich manifestiert hat. Die Deutschen glauben noch, dass sie von dieser Austerität verschont bleiben, aber ein Wort von einer der Ratingagenturen, und Deutschland befindet sich auf dem Niveau von Griechenland. Es wäre nicht das erste Mal, dass die deutsche Wirtschaft komplett zerschlagen wird. George Orwell hat die Bemühungen der „Elite“  in 1984 so ausgedrückt:

Auf lange Sicht war daher eine hierarchisch geordnete Gesellschaft nur auf einer Grundlage von Armut und Unbildung möglich.

Natürlich kann man „sparen“, sparen an Waffen, an Umweltverschmutzung, auch durch eben diese Waffen, sparen an den europäischen Regierungen, die sich zu einem riesigen, verfressenen Wasserkopf ausgebildet haben. Was man sich auf jeden Fall er-sparen sollte ist das Geschwätz solcher Art von Politikern, Experten und anderen Wirtschafts“führern“. Sie predigen Wasser und saufen Wein. Es gibt ein Mittel gegen diese sogenannte Elite von Bankstern, Politikern und Konzernen, nämlich selber zu denken.

Es sind die Gedanken und Gefühle jedes Menschen, welche individuell seine eigene Welt und kollektiv die gemeinsame Welt von Grund auf gestalten.  Allerdings ist zu beachten, dass man das denkt, was man glaubt. Also gilt es zu erst einmal, die Glaubenssätze zu erkennen und sie notfalls zu klären, denn die Wahrnehmung geschieht durch die Filter der Glaubenssätze.  Wenn man also seine Welt frei gestalten will, muss man die eigenen Überzeugungen kennen, damit man sich innerhalb dieser Überzeugungen frei bewegen kann und genau solche wählen kann, die den eigenen Wünschen entsprechen. Dann kann man zuerst die eigene Welt im eigenen Sinn gestalten und wird mehr und mehr auf Menschen treffen, die dies auch tun. So entsteht eine kollektive Welt, welche den eigenen Ansprüchen dient. Alles, was einem nicht gefällt, verschwindet auf wunderbare Weise.

Auch wenn das dunkle Austeritätsszenario der „Elite“ greifen sollte, bliebe man auf diese Weise individuell davon verschont. Aber ein mitfühlender Mensch will auch, dass es Vielen gut geht. Deshalb wäre es schön, wenn viele Menschen endlich einmal beginnen würden, sich selbst zu erkennen und so fähig wären, frei zu denken und frei zu fühlen – bewusst zu sein.

Dann kann man sich gewissermaßen neu erfinden…

Angst existiert nur, wenn man nicht versteht, dass man die Macht hat, Gedanken zu projizieren, auf welche das Universum antwortet.
Abraham Hicks

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