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Der Weg ist das Ziel

Das ist eigentlich eine Binsenweisheit, aber diese wird in unserer Gesellschaft nicht erkannt oder gar befolgt. Im Gegenteil. Wir haben sogenannte Sachzwänge, die zudem noch alternativlos sind, und das scheinen „unsere“ Ziele zu sein. Diese Ziele, diese alternativlosen Sachzwänge, generieren einen steinigen Weg der unglaublich beschwerlich ist. Es ist der Weg von Menschen, die fast vollkommen von ihrer Quelle abgeschnitten sind und nur noch den äußeren Weg der scheinbaren Kontrolle kennen auf dem – wie jeder weiß – nur Heulen und zähneklappernde Angst herrschen.

Die Umstände können „im Außen“ nicht beherrscht werden, aber von innen heraus, aus dem Geist, sind sie leicht änderbar. Allerdings setzt das voraus, dass man seine eigenen Filter kennt – die Glaubenssätze, und sich in diesen frei bewegen kann, d.h., dass man je nach Bedarf den passenden Glaubenssatz wählt. Die Aufmerksamkeit richtet sich nach dem, was man glaubt und erschaffen wird das, worauf man die Aufmerksamkeit lenkt. Ich empfehle sehr, diese Aussage von Elias dazu aufmerksam zu lesen…

Es ist der permanente Prozess des Erschaffens, der sozusagen das Ziel des menschlichen Lebens ist und auch wenn ein Etappenziel erreicht ist, so geht der kreative Prozess immer weiter. Man braucht also keine Hoffnung auf eine bessere Zeit zu hegen, wenn man nur lange genug den steinigen, hässlichen Weg geht. Von diesem Weg gibt es dadurch kein Entkommen, weder durch Opferhaltung noch Geduld. Ein Entkommen ist nur möglich, in dem man die Aufmerksamkeit auf einen anderen Weg lenkt, z.B. einen, der zugleich spannender und müheloser ist.

Die Menschheit wird durch sämtliche Kriege, Nöte und andere Beschränktheiten nicht in eine „bessere“ Welt übergehen, wie das die Agenten der alternativlosen Sachzwänge so gerne beschwören. Nur durch Umfokussierung der Aufmerksamkeit und der Wahl angenehmerer Glaubenssätze ist ein anderer Weg möglich, ein Weg, der zugleich alle momentanen Ziele enthält und erfüllt…

Um was geht es eigentlich? Dass die Dinge zu Ende gebracht werden? Nein. Denn ihr macht sie und löst sie wieder auf, macht sie und löst sie wieder auf, macht sie und löst sie wieder auf… Was ist dabei der Punkt? Es ist die Erregung bei dem Schöpfungsprozess. Physische Menschen denken immer noch „wir müssen zu einem bestimmten Ende kommen“. Und dann tötet ihr euch millionenweise in dem ihr versucht, zu entscheiden, was das richtige Ziel ist. Aber wir sagen: Das ist eine mangelhafte Prämisse. Es gibt kein Ende auf das ihr zugeht. Wir alle sind in einem ewigen Zyklus von freudigem Werden. Wir werden nie am Ziel sein, niemals, niemals, niemals…

Abraham Hicks

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