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Die jüdisch-christliche Leitkultur

Seit einiger Zeit geistert die Parole von der „jüdisch-christlichen Leitkultur“ durch die Medien. Es sind keineswegs die Kirchen, welche davon sprechen, sondern Politiker haben dieses Schlagwort erfunden. Und es ist ein „Schlag“ für die christliche Kultur Europas, denn die jüdische Kultur hat ganz andere Glaubenssätze als die Christliche. Eigentlich.

Die jüdische Kultur basiert auf dem Alten Testament – und einige weitere heilige Bücher, die aber für Nichtjuden geheim sind – und hat ein Gottesbild erschaffen, das dem christlichen Gottesbild diametral entgegensteht. Der jüdische Gott ist ein verurteilender und strafender Gott, der außerdem noch ziemlich rachsüchtig ist.  Wer kennt nicht Aussagen wie „Im Schweiße eures Angesichts sollt ihr euer Brot verdienen“ oder „Auge um Auge, Zahn um Zahn“…

Die christliche Kultur basiert auf dem Neuen Testament und in diesem wird ein neues Gottesbild eingeführt, nämlich ein Gott der Liebe, des Mitgefühls und der Einheit;  „Der Vater und ich sind eins“ oder „Ich bin Gottes Sohn und ihr seid Gottes Kinder“ sind zentrale Aussagen dazu, die jeder Mensch für sich beanspruchen kann.  Ich kann nicht ganz verstehen, warum die katholische Kirche das Alte Testament nicht schon längst deaktiviert hat.

Leider werden die Aussagen des NT kaum gelebt, auch in der katholischen Kirche nicht. Die protestantischen Kirchen scheinen mir aber ganz und gar im Alten Testament verankert zu sein.  Und da die USA hauptsächlich protestantisch orientiert sind und sehr stark von jüdischen „Idealen“ geprägt werden, ist es nicht verwunderlich, dass wir in eine Kultur abdriften, deren höchstes Ziel es ist, zu verurteilen, zu strafen und zu rächen, was gleichzeitig eine gute Entschuldigung ist, die so Verurteilten auch noch zu berauben.

Wenn man schon von „Leitkultur“ sprechen will, muss man feststellen, dass wir eine jüdisch-protestantische Leitkultur haben.  Mit Christus – dem Erlöser von eben diesen minderwertigen Zuständen – hat das Ganze nichts zu tun. Rein gar nichts. So gesehen haben alle „christlichen“ Kirchen versagt, denn sie haben die Menschen nicht von  ihrer Ignoranz befreien können, sondern beten einen Gott außerhalb ihrer selbst an. Erschwerend kommt hinzu, dass die bestehenden, ohnehin unerfreulichen  jüdisch-protestantischen Glaubenssätzen, von den Zionisten und anderen, an der NWO Beteiligten, missbraucht und verschärft werden und wir in eine barbarische Kultur der Dunkelheit geführt werden sollen.

Das Neue Testament ist aber eine Anleitung,  sich von den bedingten Zuständen der Ignoranz und deshalb der Angst zu befreien. Selbst in der verwässerten aktuellen Form.  Der Glauben ist nicht ein Glauben an eine äußere Macht auch wenn es Gott wäre, sondern der Glauben ist das Mittel auf dieser physischen Ebene, um die eigene Welt zu generieren. Es ist der Glaube und das Vertrauen in die eigenen unbegrenzten Fähigkeiten und den eigenen unbegrenzten Wert.

Die Beispiele unten aus dem NT zeigen dies deutlich auf.  Jeder Mensch hat die Fähigkeit, die Manifestationen zu erzeugen, die er will. Es reicht vollkommen, den Wunsch zu äußern und es dann geschehen zu lassen. Ist der Glaube stark genug, wird es geschehen. Dumm nur, dass wir als Menschheit so unsagbar hässliche Glaubenssätze haben und genau diese manifestieren sich natürlich. Man bekommt, worauf man sich konzentriert. Warum sich also nicht endlich auf produktive, positive Glaubenssätze konzentrieren – individuell und en masse!

15. Darum sage Ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht für eueren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr denn die Nahrung und der Leib mehr denn die Kleidung? Und was nützet es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewänne, aber sein Leben verliere?

16. Sehet die Vögel in der Luft: Sie säen nicht und ernten nicht, noch sammeln sie in Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel besser behütet denn sie? Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen könnte, wenn er das wollte? Und warum sorget ihr so sehr um eure Kleidung? Sehet die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen; sie arbeiten nicht und spinnen auch nicht. Und doch, sage Ich euch, Salomo in all seiner Pracht und Herrlichkeit war nicht so geschmückt wie sie.

17. Warum sollte nicht Gott, der das Gras auf dem Felde kleidet, das doch heute steht und morgen im Ofen verbrannt wird, euch nicht viel mehr kleiden, o ihr Kleingläubigen?

18. Trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes und nach Seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles dazufallen. Darum sorget euch nicht um die Übel von morgen. Es ist genug, daß ein jeder Tag seine eigenen Übel hat.« (Kap. 26, 15-18)

„Trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes und nach Seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles dazufallen.“ Ja. Wenn man um die Mechanismen des Bewusstseins weiß, sind die Manifestationen kein Problem mehr. Alle Ressourcen des Universum stehen dann zur Verfügung…

Nun, ich denke nicht, dass Menschen diese „heiligen Bücher“ noch brauchen. Der Mensch ist inzwischen in seiner geistigen Evolution so weit fortgeschritten, dass er keine Vermittler benötigt. Er kann sich ganz all-ein(s) mit der Quelle seines Seins verbinden. „Der Vater und ich sind eins“ oder das Bewusstsein und ich sind eins. Das ist das „gerechte Reich Gottes“ das Jedem zur Verfügung steht. Das ist Liebe, Schönheit und Wissen!

Das Abendland ist nicht christlich, auch nicht
jüdisch und schon gar nicht islamisch.
Das Abendland ist aufgeklärt!

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