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Missverständnisse beim Positiven Denken

Das Missverständnis beim „Positiven Denken“ beginnt schon mit der Definition von positiv, die gewöhnlich als schön, gut, erfolgreich und so weiter begriffen wird. Aber das ist eigentlich nicht das, worum es beim positiven Denken geht.

Sollte man in der Lage sein, das ständige Geplapper seiner Gedanken zum Denken zu ordnen – und hier beginnt schon die erste Schwierigkeit beim positiven Denken, dann kann man beginnen, das zu denken, was man selber will und nicht das, was Andere wollen, was man vielleicht gelernt hat oder aus unangenehmen Erfahrungen mit sich schleppt oder was Werbung und Propaganda suggerieren.  Zu denken, was man selber will, ist „positives“ Denken.

Das heisst nicht, dass man das, was ist,  verdrängen oder positivieren muss. Im Gegenteil!  Man muss sehen, was sich schon manifestiert hat, um eine neue Wahl treffen zu können. Erst dann kann man in die Richtung denken und fokussieren, in die man gehen will.

Vom Positiven Denken zum Positiven FühlenAber positives Denken ist nur ein Anfang. Es ist ein intellektuelles Konzept. Erst wenn man fühlen kann, was man will, wird sich das Bewusstseins in die gewünschte Richtung bewegen, so dass sich die Absichten realisieren. Quasi magisch… Aber wir haben das alles unter „Glaubenssätze“ schon ausführlich diskutiert.

Oder wie  Goethe so (unüber)trefflich sagte:
„Wenn ihr’s nicht fühlen könnt, ihr werdet’s nicht erjagen!“

Man kann es kaum besser formulieren…

 

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