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Revolution vs. Evolution

In letzter Zeit ist viel von friedlichen Revolutionen die Rede, in der sich Demonstranten gewaltlos versammeln und sich des Öfteren zu Hunderten, wenn nicht gar Tausenden vom herrschenden System erschießen lassen. Ich halte diese Art von „Revolution“  für keine sinnvolle Vorgehensweise, wenn man die Umstände verändern will und weiß Gott, sie sind veränderungsbedürftig!

Revolution ist ein Widerstand – ein Kampf – der auf derselben Gedankenebene wie die des herrschenden Systems stattfindet. Kein herrschendes System wird sich auf diese Weise mit „friedlichen“ Mitteln beseitigen lassen und selbst wenn die Revolutionäre durch Gewalt gewinnen, entsteht wieder ein ähnliches System. Nur die Machthaber haben sich geändert, die unerwünschten Umstände aber nicht, denn es sind die gleichen Denkstrukturen.

Evolution dagegen ist eine erweiterte Intelligenz, welche einen größeren Überblick ermöglicht und neue Perspektiven auftut. Diese erweiterte Intelligenz bedeutet vor allem auch, sich selber besser zu verstehen und endlich die Mittel zu nutzen, die jedem Menschen angeboren sind. Diese Selbsterkenntnis führt unweigerlich dazu, zu verstehen, dass man seine Wirklichkeit ganz alleine generiert und wenn ich Wirklichkeit sage, so meine ich alle materiellen Erscheinungen, alle Ereignisse und alle Erfahrungen. Wirklich WIRKLICH davon sind allerdings nur die Erfahrungen. Die scheinbar so solide physische Realität ist eine Art Holographie, ein Medium, in dem man Erfahrungen machen kann.

Diese Evolution führt dazu, dass man versteht, dass das erschaffen wird, wohin man den eigenen Gedankenstrom lenkt. Wenn man also kämpft oder Widerstand leistet, führt der Gedankenstrom in das Bekämpfte und verstärkt dieses. Man erreicht also genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich will. Deshalb muss man gnadenlos FÜR die eigene Sache sein und den pausenlosen Gedankenstrom in das Gewünschte leiten. Die Visualisierung solch eines Gedankenstroms kann dabei durchaus hilfreich sein.

Die Lenkung der Gedanken und Vorstellungen in die Sache,  für die man sich begeistert, wird die positiven Gefühle erzeugen, um die gewünschte Wirklichkeit zu erzeugen, um sie wahr-zu-nehmen. Postive Gefühle sind eigentlich nur die Rückmeldung vom Selbst an sich Selbst, dass man auf dem richtigen Weg ist, d.h., dass man die passende Frequenz eingestellt hat.

Ich habe schon oft über sämtliche mentalen Werkzeuge geschrieben. Wer will, kann sich diese bewusst machen und sie nutzen. Dabei ist zu erinnern, dass das WIE nicht wichtig ist, sondern nur das WAS. Wenn man weiß, was man will und den Gedankenstrom in diese Richtung lenkt, wird das Bewusstsein (oder wie immer man die Quelle des Seins nennen will), die Mittel bereitstellen. Also

Kämpfe nicht. Fühle das, was du willst…

 

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