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Kurzmitteilung

Seth über Gefühle

Eure Gefühle sind elektromagnetische Lebensäußerungen, die nach außen dringen und sich sogar auf die Atmosphäre auswirken. Kraft Anziehung gruppieren sie sich und bauen Erlebnisbereiche und Verhältnisse auf, die sich schließlich in Form von Gegenständen zur Materie verdichten oder zu Ereignissen, die „zeitlich“ ablaufen.


Manche Gefühle und Gedanken werden in Strukturen übersetzt, die ihr als Gegenstände bezeichnet; diese existieren, wie ihr es versteht, in einem Milieu, das ihr Raum nennt. Andere wieder werden in psychologische Strukturen, nämlich Ereignisse, übersetzt und existieren dann in einem Element, das ihr als Zeit bezeichnet.

Ihr lebt eure physische Existenz, um zu lernen und zu begreifen, dass eure Energie, die in Gefühle und Gedanken umgesetzt wird, alle Erfahrungen hervorbringt, und  zwar OHNE Ausnahme. Habt ihr dies einmal begriffen, so geht es nur noch darum, dass ihr lernt, den Inhalt eurer Überzeugungen zu prüfen, denn diese lassen euch automatisch auf festgelegte Weise empfinden und denken. Eure Emotionen richten sich nach euren Überzeugungen und nicht umgekehrt. Selbst die Dauer eines Ereignisses oder Objektes in Raum und Zeit wird durch die Intensität der Gedanken oder der Gefühle bestimmt, die sie ins Leben riefen.

Grundsätzlich erschafft ihr eure Erfahrungen durch die Vorstellungen, die ihr euch von euch selbst und der Natur der Realität macht. Man kann es auch so formulieren, dass ihr eure Erfahrungen durch eure gefühlsbesetzten Erwartungen hervorbringt, durch die emotionale Einstellung, die ihr euch selbst gegenüber und zum Leben im allgemeinen habt, und diese entscheidet weitgehend über eure Lebenserfahrung

Ihr seid tatsächlich euer lebendes Abbild. Ihr projiziert, was ihr zu sein glaubt, nach außen als Fleisch. Eure Gefühle, eure bewussten und unbewussten Gedanken, sie alle verändern und prägen euer körperliches Erscheinungsbild. Das ist noch relativ leicht begreiflich für euch.

Das innere Selbst hat ein aufregendes Unternehmen gestartet, bei dem es lernt, seine Realität in Begriffe physischer Art zu übersetzen. Das Bewußtsein ist ausgezeichnet auf die physische Realität abgestimmt, und oft ist es von seinen Wahrnehmungen derart geblendet, daß es versucht ist, in physischen Phänomenen die Ursache statt die Wirkung zu sehen. Tiefere Anteile des Selbst sind immer bereit, es an seinen Irrtum zu erinnern. Wenn das Bewußtsein jedoch von zu vielen behindernden Glaubensüberzeugungen belastet ist, besonders wenn das innere Selbst als gefährlich angesehen wird, dann wird es für dessen Mahnungen taub. Wenn diese Situation eintritt, fühlt sich der Mensch von einer Realität überwältigt, die mächtiger als es selbst zu sein scheint und über die es keine Kontrolle hat. Das tiefsitzende Geborgenheitsgefühl, in dem er verankert sein sollte, geht verloren.

Unerwünschte Glaubensüberzeugungen müssen neutralisiert werden, damit sich das Bewußtsein seines Ursprungs erinnern und sich den gewaltigen Kraftströmen der eigenen Innenwelt öffnen kann.

Aus „Die Natur der Persönlichen Realität“ Seth – Jane Roberts

Ja, eigentlich muss man sich daran erinnern, dass das alles Ich Selbst bin und selbstbestimmt wird und die Gefühle die Bewegung dieses Selbsts anzeigen. Aber das ist natürlich nicht so einfach, weil die Überzeugungen sozusagen felsenfeste Wirklichkeiten bilden. Dennoch…

Wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet’s nicht erjagen! (Goethe)

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