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Kurzmitteilung

Die Kunst, ein Opfer zu werden

Milliarden von Menschen fühlen sich als Opfer der äußeren Umstände, Opfer von Regierungen, Beamten, dem Militär oder anderen Autoritäten. Sie sind aufgrund ihrer Glaubenssätze unbewusste Opfer ihrer eigenen Überzeugungen und können diesem Zustand nur schwer oder gar nicht erkennen. Ich würde diesen Zustand als das normale Opfersein bezeichnen.

Ganz anders ist es mit einer kleinen Minderheit von Menschen, welche die hohe Kunst entwickelt haben, Täter zu sein aber als Opfer zu erscheinen. Diese Gruppe hat sogar eine eigene – physische – Klagemauer, an der das Lamentieren Tag und Nacht nicht aufhört – so ernst ist es ihnen mit dem (an)klagen.

Der Mechanismus des Opferwerdens, den diese Gruppe so meisterlich beherrscht, konnte bei dem Überfall auf die Gaza-Flotille deutlich beobachtet werden.  Eine Eliteeinheit, bewaffnet bis an die Zähne, überfällt die friedliche, zivile Gaza-Flotille bei Nacht – in internationalen Gewässern – und erschießt dabei mindestens 9 Menschen. Anschließend wurden die Schiffe in den Hafen von Ashdod zitiert, die Hilfslieferung beschlagnahmt und die Passagiere in Gefängnisse verschleppt.  Teilweise wurden die Gefangenen schwer misshandelt, physisch und psychisch. Schließlich hat diese Gruppe eine lange Erfahrung, wie man mit Gefangenen umgeht.

Die internationale Reaktion auf diesen inhumanen und illegalen Kriegsakt war voller Entsetzen, denn das hätte man ihnen nun wirklich nicht zugetraut. Nur ein einziges Land der Welt schweigt fast gänzlich und das sind die USA. Aber das ist auch von dem Verbündetem nicht anders zu erwarten… Jedenfalls – der Überfall ist gut dokumentiert und es ist klar, wer der Aggressor war. Und genau hier beginnt die Kunst des Aggressors, sich zum Opfer zu stilisieren.

Obwohl dieses „Elitekommando“,  mit den allerneuesten Waffen und mit Nachtsichtgeräten ausgestattet, Schiffe mit unbewaffneten Zivilisten kaperten, behauptet diese Gruppe nun, die Soldaten mussten schießen, weil sie um ihr Leben fürchteten. Sie wurden angegriffen und sollten sogar gelyncht werden. Die Lage sei so brisant gewesen, dass sie weiterschossen, obwohl die Zivilisten schon lange die weisse Flagge zeigten. Das ist die erste Säule des werdenden Opfers, die Schuldzuweisung „Wir wurden angegriffen“ und diese mehr als grobe Lüge wird auch brav von den gekauften Medien wiederholt.

Die zweite Säule ist das Klagen und Jammern. Angeblich waren auf den Schiffen gar keine Hilfslieferung für Gaza, sondern Waffen, „um uns anzugreifen“. Und überhaupt… „Alle verfolgen uns und wollen uns vertreiben oder vernichten…“

Die dritte Säule ist die Rechtfertigung des unseligen Tuns mit noch mehr Lügen. Jedes Opfer macht das so. Im Fall der „Kunst des Opferwerdens“ wird dieser Mechanismus bewusst eingesetzt, um sich unter dem Deckmantel des (ewigen) Opfers jede Schandtat zu erlauben. Im Fall der Gaza-Flotille lief dieser Prozess exemplarisch ab. Nur gab es da einen Umstand, den die kunstvollen „Opfer“ übersehen haben: Man glaubt ihnen nicht mehr. Zu oft wurde dieser Mechanismus eingesetzt und zu oft wurde im Nachhinein verstanden, dass alles eine Lüge war. Kann man dieser Gruppe überhaupt noch etwas glauben?

Ich nenne absichtlich nicht den Namen des Landes, weil er irreführend wäre. Es handelt sich tatsächlich um eine Gruppe von relativ wenigen Menschen, ohne jedes Mitgefühl, welche die Macht an sich gerissen haben und nun wie die Berserker wüten. Der Rest des Landes sind blinde Gefolgsleute. Das alles ist nur aufgrund eines mächtigen Verbündeten möglich und natürlich wegen der Opfer zu anderen Zeiten, die sie gekonnt instrumentalisieren.

Das Beispiel mit der Gaza Flotille dient immerhin dem Zweck, die Augen zu öffnen und zu sehen, wie weit man selbst ein Opfer ist und wie sehr man dadurch zur eigenen und allgemeinen Verwirrung beiträgt.

Was kann man tun? Ich finde den Rat von Jesus sehr sinnvoll: “ Liebe deine Feinde.“ Ja, man muss sie lieben und akzeptieren – oder zumindest voller Mitgefühl * sein, so schwer sich das auch anhört.  Man kann einen Zustand nur ändern, wenn man ihn akzeptiert, ansonsten ist man an ihn gebunden. Wenn man aber selbst in der  Frequenz der Liebe ist, gibt es keine Barbarei mehr. Diese niedrigen Frequenzen werden dann einfach nicht mehr wahrgenommen. Man ist gewissermaßen  in eine Parallelwelt geschlüpft…

Diese Frequenz der Liebe gilt es zu erreichen und sie ist auch das Ziel des Bewusstseinswandels der jetzt stattfindet. Noch stecken wir mitten  im Endkampf, aber ich bin sehr optimistisch, dass das Ziel in absehbarer Zeit erreicht wird und mit absehbar meine ich nur noch ein paar Jahre. Möglicherweise schon ab 2012, wenn die jetzt so negative Stimmung in den positiven Bereich kommt.

Und dieser Rat von Abraham ist ebenfalls sehr wirksam:

Sag jedem, den du kennst: Mein Glück hängt ganz allein von mir selbst ab.  Du bist nicht verantwortlich dafür. Und dann zeige es. Sei glücklich, egal was Andere tun. Praktiziere positives Fühlen, egal was ist. Und bevor es dir bewusst wird, gibst du niemanden mehr die Verantwortung für die Art, wie du dich fühlst – und dann wirst du sie alle lieben. Denn der einzige Grund, warum du sie nicht liebst ist, dass du sie als Ausrede benutzt, um dich nicht gut zu fühlen.

* Mitgefühl und Akzeptanz bedeuten nicht, dass man gutheißt, was geschieht, sondern dass man es akzeptiert, aber sich abwendet und die eigenen Absichten verfolgt. Eine Konsequenz der Abwendung für mich jedenfalls ist, dass ich – bei allem Mitgefühl – keinerlei Waren aus diese Land kaufe.

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