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Kurzmitteilung

Erdöl, Hanf und Treibstoffquellen

Es ist ein Skandal, dass Menschen die „Wunderpflanze Hanf“ nicht mehr anbauen, weil – und das muss man sich einmal bewusst machen – sie verboten ist, mit der fadenscheinigen Begründung,  dass sie eine Droge sei. Dabei weiß jeder, dass Nutzhanf so gut wie kein THC enthält. Der Grund für das Verbot ist die mächtige Erdöllobby, welche schon vor 100 Jahren ihr Monopol sicherte. Viele giftige Produkte könnten nahtlos durch Hanf ersetzt werden.

Kris von den Kris Chronicles gibt dazu sehr interessante Einblicke. Kris wird von Serge Grandbois gechannelt.

KRIS: Wir vertrauen darauf, dass Ihr Euch wohlfühlt und danken Euch für Eure gemeinsame Betrachtung. Und da Ihr alle heute Abend ziemlich entspannt/locker (laid back) zu sein scheint, mögt Ihr vielleicht einige interessante Gesprächsthemen haben. Ihr könnt also anfangen.

FRED: Bist Du mit der möglichen Erdölverknappung (peak oil crisis) vertraut?

KRIS: Falls Du an die Behauptung denkst, dass die fossilen Brennstoffvorräte zu einem gewissen Zeitpunkt innerhalb der nächsten 30 oder 50 Jahre erschöpft sein werden, so sind wir etwas damit vertraut.

Nun, einige propagieren die Vorstellung, dass alle Ressourcen in unbegrenzter Menge existieren würden, und dass Ihr alle Ressourcen der Erde wahllos verbrauchen könnt, ohne daran zu denken, dass es je irgendwann in Raum und Zeit einen Menge geben könnte, und obwohl die philosophische Idee daran faszinierend klingt, scheint die Beweislage per se diesen Vorstellungen zu widersprechen.Denkt Ihr, wenn Ihr Hühner im Hinterhof haltet und diese allesamt aufesst, dass es irgendwelche Beweise dafür gibt, dass anschließend irgendwie immer noch mehr Hühner in Eurem Hof vorhanden sind und diese weiterhin dort auftauchen werden?

Habt Ihr je mit Vergnügen ein Stück Kuchen gegessen, und dann noch eines und noch eines und vielleicht noch mehr Kuchen mit Freunden oder Verwandten geteilt, einfach aus dem Grund, dass die Kuchenplatte nicht mehr aufhört, Euch weiterhin Kuchenstücke zu spenden?

Habt Ihr je Euren Benzintank mit Benzin gefüllt und seid immer weiter gefahren und gefahren, und der Benzintank blieb immerdar voll! Wir denken, dass die Antwort bei allen drei Fragen nein sein wird.

Oder Ihr habt beispielsweise viele Tausend Dollars auf dem Bankkonto, vielleicht sogar tausend mal tausend Dollars, doch könnt Ihr das Geld immer weiter ausgeben und erwarten, dass der Betrag auf Eurem Konto immer der Gleiche bleiben wird, obwohl Ihr die Bezahlung für alle Eure Einkäufe von diesem Konto tätigt? Nein.

Obwohl Ihr in einer Welt mit vielen und sogar großen Mengen an Ressourcen lebt, sind die Welt und ihre verschiedenen Ressourcen ganz klar begrenzt, wie auch Euer Leben, wie überhaupt alles Leben.

Auf welchen Prämissen beruhen nun Philosophien, die behaupten, dass man einfach immer weiter konsumieren und konsumieren solle, ohne irgendetwas zurückzugeben? Eure Kultur, insbesondere die in der westlichen Welt, hat vor mehr als 100 Jahren einen Präzedenzfall geschaffen, der in vielen Fällen auch noch heute durch die Welt nachhallt, und dieser bestimmte Präzedenzfall versuchte tatsächlich, etwas auszumerzen, was schon seit weit entfernten Zeiten genutzt wurde, um jene Gesellschaft sowie viele andere auch zu erhalten.

Beispielsweise wurde in den Vereinigten Staaten, Ihr werdet in einigen südlicheren Staaten noch Reste davon vorfinden, sowie in vielen anderen Ländern auch, Nutzhanf in großem Stile angebaut. Falls dies jemand auf eine Idee bringt, Nutzhanf kann nicht geraucht werden. Nutzhanf wurde in großem Stil angebaut, und er schuf für alle Beteiligten viele profitable Ressourcen wie Seile, Kleidung, Brennstoff, Nahrung sowie noch viele andere Dinge einschließlich vieler Medikamente.

Dann kamen jene, die Ihr als „Raubritter“ bezeichnen könntet, die sich bereicherten, indem sie die Armen unter Verwendung fossiler Brennstoffe beraubten. Und sie brachten die Regierungen dazu, sich mit ihnen zusammen zu tun und sie zu beschützen, und nutzten wiederum ihren Reichtum, um ihre Absicherung durch die Regierung abzustützen. Sie fingen an, große Wälder abzuholzen – von den viele genutzt worden waren, um kommerziellen Hanf anzubauen, um auf diese Weise viele Lebensnotwendigkeiten zu produzieren – und sie zogen generell solche Gesetzgebungen an, die den Anbau und die Produktion von Nutzhanf verbannten und illegal machten, während in den Vereinigten Staaten davor Hanfernten so wertvoll waren, dass es tatsächlich als illegal erachtet wurde, diesen nicht anzubauen.

Die Situation veränderte sich also, während zuvor dank der Nutzhanf-Ernten Individuen in der Lage waren, viele Lebensnotwendigkeiten für sich zu gewährleisten und somit unabhängig zu sein. Mit dem Ausmerzen solcher Ernten wurden sie im Hinblick auf ihren Lebensunterhalt voneinander oder von anderen abhängig, und zwar im Wesentlichen von großen industriellen Komplexen. Auf diese Weise wurden immer größere Teile der Bevölkerung vom System abhängig, so dass dieses fast alle ihre Bedürfnisse deckte, wodurch ihnen ein fundamentales Recht genommen wurde, und in diesem Prozess werden wenige noch reicher, und zwar auf dem Rücken der vielen ärmeren Mitglieder der Gesellschaft, da die ärmeren Segmente von den Produkten der wenigen Reichen abhängig wurden, in diesem Falle von fossilen Brennstoffen.

Nun besteht die Möglichkeit, die Gesetzgebung zu ändern und die Dämonisierung von Nutzhanf zu stürzen. Oft gibt es die Ausrede, dass die Leute den angebauten Nutzhanf rauchen wollten. Aber wenn die Leute Hanf rauchen wollen, denkt Ihr nicht, dass sie Weg finden, diesen zu rauchen? Sie tun es schon. Nutzhanf kann nicht geraucht werden, aber man gebraucht oft die Ausrede, dass die Leute Wege finden werden, dies doch zu tun.

An Nutzhanf ist man nicht interessiert, weil er einen großen Wert darstellen würde, aber man ist wegen anderer Werte daran interessiert: Er kann enorme Produktmengen liefern wie Medikamente, Nahrungsmittel, Textilen, sogar Haushaltswaren, Teppiche und Spielzeuge. Er kann industrielle Produkte wie Papier, Isoliermaterial, Brennstoff, sogar Zement liefern. Nochmals, er hat keinen anderen Wert, da man nicht per se „high“ damit werden kann, da der Nutzhanf fast keine Menge aktiven THC enthält, wie diese Chemikalie genannt wird. Es wurde schon demonstriert, dass Nutzhanf sogar mit der Entgiftung radioaktiven Abfalls beginnen kann, wie die Experimente im Gebiet von Tschernobyl zeigen.

Und Nutzhanf ist eine völlig erneuerbare Ressource, anders als fossile Brennstoffe, die nicht erneuert werden können, und anders als fossile Brennstoffe ist Nutzhanf nicht giftig. Er verpestet nichts, zerstört keine Leben, erzeugt kein Nebenprodukt namens „Armut“, noch bringt er ein Land dazu, in das andere einzumarschieren.

Da er umweltfreundlich ist, benötigt er nur wenig, falls überhaupt, irgendwelche Pestizide oder Herbizide. Dies könnt Ihr nachprüfen. Wir glauben, dass es bei Wiki unter der Überschrift Hanf (Übers.: wenn Ihr „hemp“ eingebt, findet ihr eine viel umfangreichere Beschreibung als unter Hanf) eine lange Liste nützlicher Vorschläge gibt. Nutzhanf wurde schon seit der weit entfernten Vergangenheit genutzt. Viele seefahrenden Nationen fertigten daraus Segel, da die Faser seewasserresistent ist. Man sagt sogar – wir denken, dass Ihr alle vertraut seid mit Ötzi, der in den Schweizer Alpen gefunden wurde –, dass er Kleidung aus Hanf trug. Einer Eurer frühsten berühmten Amerikaner, George Washington, soll auch gesagt haben, dass man aus dem Hanf der Indianer das Beste machen und ihn all überall aussäen soll, da dieser ein solch hohen Nutzwert hat, und er verursacht keine Klimaveränderung und keine Umweltkatastrophen usw.

Er wird als Nahrungsmittel genutzt und kann auch Brennstoff produzieren, nicht nur durch das Verbrennen der Faser oder des Hanf-Holzes, sondern das Hanföl ist auch ein ausgezeichneter und gangbarer Ersatz für Dieselbrennstoffe.

Gast: Aber das Problem liegt in unserer Wirtschaft. Wenn wir auf dem Erdölgipfelpunkt wären, würde es wohl Jahrzehnte dauern, bis sich ein neuer Brennstoff durchsetzt oder eine neue Technologie oder etwas dergleichen.

KRIS: Weil jene, die die Experimente durchführen, das Wesentliche nicht begreifen. Sie versuchen immer noch, die natürlichen Ressourcen zu stehlen, in diesem Falle fossile Brennstoffe. Beispielsweise würde die Verwendung von Hanf die ganze industrielle Landschaft in nur ein paar Jahren revolutionieren. Hanf ist eine sehr schnell wachsende Feldfrucht, die auf diese Weise revolutionär sein kann.

Ja, in den nächsten zwanzig Jahren werdet Ihr wieder Zwietracht und Kämpfe erleben, weil die Industrie der fossilen Brennstoffe und alle ihre Unterstützer Wege finden wollen, wie sie weiterhin jeden Dollar und jeden Cent aus denen pressen, die süchtig auf den Gebrauch fossiler Brennstoffe in deren verschiedenen Formen sind. Sie werden nicht leicht die Kontrolle über diese Industrien abgeben.

Ihr müsst keine Stadt voller Erdölpumpen haben, womit die Landschaft im Süden (der Vereinigten Staaten) und in den Ländern des mittleren Ostens usw. übersät ist, und der Hanf kann die ursprüngliche Beschaffenheit des Bodens wiederherstellen und so viele Giftstoffe aus dem Boden entfernen.

Gast: Landen diese Toxine dann in der Pflanze, oder werden sie dadurch verändert?

KRIS: Einige Giftstoffe werden in der Pflanze sein, aber das kann aufgeschlüsselt werden, sobald die Bestandteile der Pflanze selbst aufgeschlüsselt und dann anders gebraucht werden. Dies wäre also eine sehr schnelle Kehrtwende. Nochmals, Nutzhanf ist ganz anders als dessen Cousin, der Hanf zum Rauchen. Strafverfolgungsbehörden liefern die Ausrede, dass man innerhalb von Nutzhanf-Feldern auch die andere Sorte zum Rauchen züchten könne, weshalb alles ausgemerzt werden soll. Und doch werden Leute, die die rauchbare Sorte züchte, diese immer irgendwo züchten, also könnt Ihr genauso gut alle Pflanzenformen ausrotten, nicht wahr?

Folglich gibt es immer noch die Logik, dieses Wissen zu unterdrücken, es zu dämonisieren und zu einer schrecklichen Sache zu erklären, während es andererseits eine akzeptable Sache ist, Armeen und Gewalt zu gebrauchen, um in ein anderes Land einzufallen und fremde Regierungen zu stürzen und deren Öl zu nehmen. Das wird durch das Gesetz unterstützt.

Es geht also darum, dass es möglich ist, völlig ohne fossile Brennstoffe und deren Nebenprodukte zu leben. Erst in den letzten 100 Jahren wurde Eure Gesellschaft in den derzeitigen Zustand mit all den damit verbunden Problemen und Herausforderungen versetzt. Und innerhalb von bloß einer Generation kann dies alles wieder umgekehrt werden, indem man zu einem System zurückkehrt, das abhängig vom Anbau von Feldfrüchten ist, zu einer Agrikultur, ohne unbedingt Eure Technologien hinter Euch zu lassen! Ihr müsst nicht zu einem Zustand ähnlich wie die Neandertaler zurückkehren, aber es ist möglich, liebevolle Technologien zu entwickeln, die sich nicht auf zerstörerische und gewalttätige Methoden bei der Extraktion, der Verarbeitung und dem Verkauf einlassen.

Gast: Ich denke, dass innerhalb von nur 100 Jahren die Weltbevölkerung von weniger als eine Milliarde auf fast sieben Milliarden anstieg, offensichtlich aufgrund des Erdöl-Booms, und wie Du sagst, kann man so viele Leute auf dem Planeten als Selbstversorger haben …

KRIS: Gewiss.

Gast: Das ist ein Augenöffner, und wenn dies zutrifft, ist es großartig.

KRIS: Gewiss, es ist durchaus möglich, solche Bevölkerungszahlen ohne den Gebrauch fossiler Brennstoffe zu nähren und zu erhalten.

Gast: Toll, das sind die besten Nachrichten, die ich seit langem gehört habe.

KRIS: Beispielsweise stießen indische Forscher in Südindien auf große Archive aus der Zeit der Besatzung durch die Briten, und sie verglichen die Ernteerträge während der Besatzungszeit mit den Daten die sie über die Zeit mit den früheren Landbestellungsmethoden sammeln konnten, und das was sie fanden, war für sie sehr überraschend.

Als die Briten sich im Süden niederließen, wo die großen Ernten angebaut wurden, missfiel den Briten die indische Anbaumethode, die sie primitiv, archaisch, ungeeignet und so ganz und gar nicht britisch fanden. Sie fingen also an, das System zu verändern und bestanden darauf, dass das britische System weit überlegen sei, hauptsächlich, weil es Zwangsarbeiter beschäftigte. Auf diese Weise schafften sie es, systematisch das etablierte indische System zu zerstören, das über Tausende von Jahren genutzt worden war und ihr eigenes System einzuflößen, und sie bestanden darauf, dass ihr System weit überlegen sei und bessere Erträge pro Anbaufläche bringen würde.

Da die örtliche Population nicht wünschte, sich den Zorn ihrer Unterdrücker zuzuziehen, fügte sie sich unter viel Protest, aber sie fügten sich und fing an, Hungersnöte und Nahrungsmangel zu erleben. Natürlich wurde dies alles der Dummheit der Inder zugeschrieben, die nicht in der Lage waren, das britische System richtig nachzuvollziehen, sowie auch auf Sabotage usw. Die Wahrheit ist, dass das Tausende Jahre alte System, wir sind uns nicht sicher, dass wir akkurate Zahlen haben, etwa 10 oder 12 Tonnen Nahrung pro so vielen Hektar produzieren konnte. Das britische System halbierte die Resultate nahezu, und die Briten behaupteten, dass dies ein großer Erfolg sei, obwohl so viele Probleme entstanden.

Da dies vor so langer Zeit geschah, vergaßen Generation auf Generation schließlich die alten Systeme und nutzen auch heute noch das britische System, oder zumindest das System, das die Briten an sie weitergeben hatten. Mit dem Auffinden dieser Dokumente entdeckten die Inder, dass die Methoden ihrer Vorfahren weit überlegen waren. Sie experimentierten also mit dem britischen System und mit dem ihrer Vorfahren nebeneinander und entdeckten zu ihrer Überraschung, dass, wenn man das alte System hätte bestehen lassen, schon sie alleine als der Brotkorb der Welt hätten fungieren können.

Sie versuchen nun, die Leute davon zu überzeugen, dass ihre Vorfahren ein überlegenes System hatten, das nicht auf Aberglauben beruhte. Es beruhte nicht auf Traditionen und Dummheit, und das angeblich überlegene britische System war tatsächlich dazu gedacht, ihre eigene Findigkeit und Ressourcen zu unterlaufen, um die Bewohner weiter zu unterdrücken. Da gibt es also eine harte Nuss zu knacken, aber sie werden dies gewiss schaffen. Es braucht nur ein paar Ernten, bis klare Resultate vorliegen. Es gibt also andere Wege, um den Lebensunterhalt sicherzustellen, aber das ist gewiss nichts, was vom Sofa aus getan werden kann, sondern im Schweiße des Angesichts. Verstehst Du?

Gast:  Absolut. Ich hatte gerade etwas darüber gelesen. Komisch, dass Du dies gerade erwähnst. Ich habe noch etwas bezüglich Vegetariern. Du erwähntest einmal, dass einige Deiner Aspekte um das Jahr 1500 Piraten waren. Ich kann mir kaum vegetarische Piraten vorstellen. Vielleicht kannst Du das kurz erklären.

KRIS:  Kannst Du Deine Frage präzisieren?

Gast:  Vor ein paar Jahren sprachst Du davon, dass einige Deiner Leute als Piraten hier waren.

KRIS: Gewiss.

Gast: Weil Du des Abenteuers wegen hierher kommen wolltest. Ich weiß nicht, ob Du das sagtest, um uns zu unterhalten, aber ich konnte nur mit Mühe glauben, dass Ihr als Piraten Vegetarier wart.

KRIS: Wir erwähnten nie vegetarisch lebende Piraten.

Gast: (Ausschnitt, sehr umständliche Rechtfertigung von Fred für seine irrtümliche Annahme) Entschuldigung. Wechseln wir das Thema. Vielleicht kann ein anderer eine Frage stellen.

KRIS: (Pause, dann scherzend) Ist da jemand?

Gast:  Um nochmals auf das zurückzukommen, womit Fred zuerst angefangen hatte. Freunde senden mir gelegentlich Texte zu, die sie von anderen gechannelten Quellen bekommen. Sie sprachen darüber, wie die Förderung von Erdöl die Art und Weise verändert, wie die verschiedene tektonischen Platten der Erde zusammen funktionieren. Es hatte zu tun mit dem Anstieg der Anzahl von Erdbeben usw.

KRIS: Das ist eine Möglichkeit. Wenn man von Möglichkeit spricht, macht es das nicht zur Gewissheit, aber es bestehen Schwierigkeiten mit dem Druck innerhalb der Erde, wenn das Material unter hohem Druck und durch Injektion von großen Mengen Wassers aus großen, mit Rohöl oder fossilen Brennstoffen angefüllte Kavernen extrahiert wird, um auf diese Weise das Brennmaterial nach draußen zu befördern. Die Dichte des Rohöls ist ganz anders, und auch das Gewicht des Rohöls ist ganz anders. Die Systeme und Methoden sind auch höchst zerstörerisch, insbesondere was die kürzlich erfolgten Entdeckungen von Ölschiefer anbelangt, Rohöl das tief unter Schichten von Schiefer begraben ist, wie in den Appalachen (Mittelgebirge im Osten Nordamerikas) usw.

Dies ist höchst giftig und für die Umwelt zerstörerisch. Giftstoffe gelangen in das Grundwasser, sogar in das tiefe Grundwasser. Auf Meilen darum herum gehen bewohnbarer und kultivierbarer Boden sowie die Tierwelt verloren, und Krankheiten breiten sich aus in dem Sinne aus, dass die Giftstoffe schädlich sind für menschliches und tierisches Leben, und rund herum gibt es eine Umweltverschmutzung. Aber da Euer gegenwärtiges Regierungssystem auch auf der Förderung fossiler Brennstoffe beruht, ergibt sich auch, dass Eure Industrien solche Situationen anstreben. Versteht Ihr?

Keine dieser Industrien würde unbedingt zur Erkenntnis kommen, dass ihre Methoden für die Erde zerstörerisch sind. Das können sie nicht sehen. Alles, was sie sehen können, ist, dass sie den Investoren und dem Aufsichtsrat gefallen und dass sie dicke, fette Gehälter bekommen. Sie können den Schaden nicht sehen, den sie verursachen mögen und wählen, sich stattdessen zu überzeugen, dass das, was sie tun, sowohl vor Ort als auch in weiter Ferne Arbeitsplätze schafft, weil es das ist, was man ihnen sagt. Versteht Ihr?

Die Konsequenzen werden also sehr wenig in Betracht gezogen. Und um dies zu tun, müssen sie nicht nur auf einem Auge blind sein, sondern sie müssen ihre Augen blenden, um dem allem ein blindes Auge zuzuwenden. Versteht Ihr?

Gast:  Sie müssen wählen, nichts zu sehen.

KRIS: Gewiss. Wenn jemand nicht zu sehen wählt, macht ihn das nicht unbedingt spiritueller. Tatsächlich erreicht es das Gegenteil davon. Ihr habt also rund herum Situationen, die gewöhnlich vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben, und wenn die Öffentlichkeit dazu neigt, in diese Richtung zu schauen, werden zur Verneblung andere Situationen genutzt. Oft sind dies belanglose politische Dinge, die viel Klatsch, Gerüchte, Tratsch und solche Dinge involvieren, die die Individuen zu schockieren scheinen, so dass sie die wahren Gefahren vergessen, die im Hintergrund lauern.

CHUCK:  Ja, mit wem geht der Präsident aus …

KRIS: Gewiss. “Benutzt Obama noch sein Blackberry (Telefon)? Raucht er immer noch? Trug er gestern seine schwarze oder seine rote Krawatte? Oh, welche Spannung und welches Drama!“ Und inzwischen werden Milliarden und Abermilliarden amerikanischer Steuerdollars vergeudet und verschwinden buchstäblich beispielsweise in der Irakischen Einöde, und es gibt nahezu keinerlei Rechenschaftsbericht darüber, Gelder, die das Ausbluten der amerikanische Wirtschaft stoppen und diese ziemlich schnell wiederherstellen könnten.

Was kann das Individuum also bezüglich dieser Situationen tun? Wie kann das Individuum sich selbst wieder ermächtigen, wenn es von solchen entmächtigenden und entmutigenden lokalen, nationalen und globalen Situationen der Gier, Korruption, Ungerechtigkeit, Diebstahl usw. konfrontiert wird. Wer möchte es mit einer Antwort versuchen?

FRED: Hanfsuppe klingt gut für mich. Das wäre doch ein Anfang!

JOHN: Mir kommt da in den Kopf, dass man, statt seine Aufmerksamkeit auf den Diebstahl, die Betrügereien und die Strolche zu richten…. ich mag Prabhupadas Bezeichnung Strolch/Lausbub/Bengel (rascal). Er bezeichnet solche Leute als Lausbuben. Nun, was mir daran gefällt ist, dass man nicht allzu wütend auf Lausbuben sein kann. Man sagt irgendwie: „Nun, Ihr Lausbuben…!“

KRIS: Gewiss, es geht darum, nicht unbedingt durch solche Schelmereien und Lausbübereien ins Stocken zu geraten, sondern vielmehr etwas Positives und Konstruktives zu tun. Einige Individuen mögen also beschließen, die Stadt zu verlassen und anders zu leben. Das ist in Ordnung. Jene, die dies nicht tun können, für die stehen andere Mittel zur Verfügung. In vielen Gebieten gibt es Gemeindegärten, nicht die Art, wo Ihr die Toten begrabt, aber Land, das so gestückelt werden kann, dass es dazu beiträgt, etwas Nahrung für Individuen anzubauen, die Teil jenes Systems sind. Es gibt beispielsweise auch viele Dächer in Großstädten, die in Orte umgewandelt werden können, wo Nahrung angebaut werden kann.

Überall gibt es viele ähnliche Möglichkeiten. Individuen können, statt in ihrem Garten einen sehr gepflegte grüne Rasen aus keinem anderen Grund zu haben, als ihn zu betrachten oder zum Nachbarn zu sagen „Schau Dir meinen grünen Rasen an“, Teile davon oder das Ganze in etwas verwandeln, wo sie ihr Gemüse oder ihre Nahrungsmittel anbauen. Dies sind nur ein paar Möglichkeiten.

Natürlich kann man immer noch seine Wählerstimme nutzen. Wenn Ihr Euch die verschiedenen politischen Systeme oder Parteien in den Vereinigten Staaten oder in Kanada ansehet, so haben sie alle so vieles gemein, obwohl sie sagen mögen, dass sie alle verschiedene Parteien wären, aber sie haben allesamt die Idee, dass nur ihre Partei Euch, dem Wähler, ein reicheres und besseres Leben verschaffen kann, was einfach heißt, dass sie Euch noch tiefer in die Tasche greifen werden, und Ihr seid der, der dabei ärmer wird. Ihr könnt also Eure Wählermacht nutzen, selbst wenn Ihr in Anführungszeichen „nicht an Politik“ glaubt, was die Situation politisch nur noch flüchtiger macht.

Nutzt diese Macht, um der Gesellschaft einen Unterschied einzuflößen. Wenn Ihr Rednertalente besitzt und gerne in der Öffentlichkeit sprecht, dann nutzt diese, um die Unabhängigkeit von Individuen zu fördern. Entwickelt volle Kenntnisse auf diesen bestimmten Gebieten und sprecht zu Gruppen, bildet Eure eigenen Gruppen, setzt die Dinge in Gang. Wenn Ihr die Fähigkeit besitzt, wie dies in vielen Teilen von Brooklyn, New York usw. getan wurde, wo es kleine Parzellen gibt, so nutzt das Gemeinwesen (communal power), um diese Parzellen zu verwandeln, von zuvor einem Parkplatz oder einer Müllhalde hin zu kleinen Gemeindegärten, an denen sich alle beteiligten und etwas anbauen, um sowohl Mitglieder Eurer Familie, Mitglieder der Gemeinde oder Leute in anderen Gebieten zu speisen, die dessen bedürfen.

Viele von Euch haben sich bei Kiva beteiligt, wo kleine Beträge verliehen wurden. Ihr mögt etwas davon zurückbekommen oder auch nicht, aber es geht darum, zu helfen, andere zu ermächtigen, und auf diese Weise werdet Ihr selbst mehr ermächtigt. Es gibt viele Grassroot-Bewegungen, die man nutzen kann, die nicht auf der politischen Bühne sind. Es gibt so viele Wege.

Es geht darum, sich nicht spezifisch auf Diskrepanzen und Indiskretionen zu fokussieren und noch missmutiger zu werden, sondern zu bemerken, was im Gange ist und zu handeln und sich in eine Richtung zu bewegen, die Euer Leben bereichert, es erhält und Euch ermächtigt und auch andere bei diesem Prozess mitzunehmen und sie auf diese Weise ebenfalls zu ermächtigen. Dies erschafft eine Gesellschaft kooperativer Individuen, die sich um das Wohlergehen der Gruppe und der Organisation und noch mehr kümmert. Einfach zu sagen, dass Ihr das Thema nicht fokussiert und Euer Auge abzuwenden, das leistet nicht unbedingt Produktives. Habt Ihr sonst noch Fragen?

JOHN: Kris, ich bin froh, dass Du dies mit dieser positiven Note abschließt, weil ich schon etwas niedergedrückt war. Ich freue mich, dass ich eine lange Liste mit Dingen habe, die ich selbst tun kann. Was Du jedoch nicht erwähnt hast, ist, dass jedes menschliche Wesen, das solche positiven Aktivitäten generiert, eine unglaublich weitreichende Wirkung auf die gesamte Gesellschaft hat.

KRIS: Gewiss. Teil des gegenwärtigen Gesellschaftssystem ist es, eine gewisse Verzagtheit zu erzeugen, wo das Individuum schließlich sagt: “Was hilft es, sich gegen das existierende System zu stellen? Gehen wir einfach mit, machen wir das Beste daraus, und dann stirbt man.“

Es geht also darum, in einen Jota Ermächtigung hineinzubeißen und nicht mehr loszulassen, bis man schließlich als Individuum wächst! Mit anderen Worten, lasst Euch von keinem runter bremsen, es sei denn, das wäre genau Euer Ding! Aber wir zweifeln ernsthaft daran, dass irgendeiner in einer Gesellschaft sich tatsächlich gerne heruntergeputzt fühlt. Nicht wahr?

Und wir raten sehr, nicht darauf zu warten, dass Euch Außerirdische erretten. Wir hassen es, die Seifenblase von irgendjemand platzen zu lassen, aber so etwas wird nicht passieren. Damit danken wir Euch für Eure großzügige gemeinsame Betrachtung und vertrauen darauf, dass viele Fragen deren, die schweigsam blieben, beantwortet wurden und geben Euch Joseph zurück.

29. Sept. 2010 Kris Chronicles
Channeled durch Serge J. Grandbois und transkribiert von Ellen Gilbert (Kwaa’Ji)
Aufgenommen in Toronto, Kanada am Sonntag, dem 26. Sept. 2010
Copyright © 2010 Kris Chronicles

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