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Glaubenssätze II

Glauben heisst sehenEin Einwand, der bei der Wirksamkeit der eigenen Glaubenssätze gerne gebracht wird ist, dass man nicht allein auf der Welt ist, sondern dass man von anderen Menschen umgeben ist, die ebenfalls ihre eigenen Glaubenssätze haben und dass man deshalb nicht wirklich selbstbestimmt leben kann. Das ist gewissermaßen kollektives Denken, das berühmte „Wir“,  wobei man annimmt, dass alle in einer Welt leben, die man sich teilen muss. Daher rühren auch die ganzen Verteilungskämpfe, die Kriege, die gerade in letzter Zeit dramatisch zunehmen.

Aber – jeder lebt in seiner Welt, die er sich komplett selbst erschaffen hat und in jedem Augenblick erschafft. Der Urknall ist jetzt, gewissermaßen. Die Mitmenschen leben ebenfalls in eigenen Welten. Diese Parallelwelten treffen sich, wenn die entsprechenden Glaubenssätze aktiviert sind, d.h., man trifft die Menschen, die man aufgrund seiner Überzeugungen anzieht. Aber die „Mitmenschen“ haben nur den Einfluss in der eigenen Welt, den man ihnen zugesteht.

Ich definiere Wahrheit als einen Zustand, der universell gültig ist, also in allen Dimensionen, die ich mir vorstellen kann und nicht vorstellen kann.  Ich existiere ist so eine Wahrheit, oder man bestimmt selbst, was man erfährt, durch das, was man aussendet, oder die grundsätzliche Einheit von allem, das sich in den verschiedensten Aspekten erfährt, oder „alles ist im Fluß“, unterliegt ständigen Veränderungen, außer die oben genannten Wahrheiten. Farben und Töne sind ebenfalls universell gültig. Frequenzen, Schwingungen…

Alles andere sind Glaubenssätze, die man ererbt, übernommen oder erworben hat. Jeder Glaubenssatz – Gedanken, die man permanent denkt – ist eine sich selbst erfüllende Prophezeiung und wird deshalb für wahr gehalten. Glaubenssätze sind wirklich – sie wirken – aber sie sind nicht wahr. Es gibt Glaubenssätze, die nur schwer zu ändern sind wie Schwerkraft, das Geschlecht oder das Altern mit dem Sterben am Ende des Lebens. Grundsätzlich halte ich es für möglich, auch diese Glaubenssätze zu neutralisieren und andere zu wählen. Aber man muss ja nicht mit dem Schwierigsten beginnen.

Die neuen Energietechniken, die bald angewendet werden können, ermöglichen das Schweben (z.B. eines Autos oder Flugzeuges) und enorme Geschwindigkeiten. So lange man nicht unmittelbar manifestieren kann, wird man weiterhin „äussere“ Technologien nutzen und sich mit einer materiellen Hülle umgeben, die sozusagen immer leichter wird. Die Technik ist eine Manifestation von Glaubenssätzen und in diesem Sinn ist sie, wenn auch noch ziemlich beschränkt, magisch.

Alles, was man braucht, ist schon vorhanden. Man muss sich nur entscheiden, was man will. Das „wie“ ist unerheblich, denn die Wege des Universums sind unergründlich. Also „Was will ich“ – klären – loslassen – zulassen…

Und nein, das ist nicht „abgehoben“, wie es mir des Öfteren vorgeworfen wird. Seit ich mich „auf den Weg“ machte, ist mir überhaupt erst bewusst geworden, was ich alles nicht weiß. Aber wichtig ist nur, dass ich auf dem Weg bin oder wie Rumi so schön sagte:

„Wanderer, es gibt keinen Weg. Der Weg entsteht beim Gehen!“

 

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