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Kurzmitteilung

Konsens?

Die heilige Kuh Konsens wird immer dann bemüht, wenn irgendwelche Autoritäten ihre Macht sichern wollen. Die Gängelung des Individuums via Konsens führt natürlich, wie bei jeder von außen kommenden Macht, viel öfter zu Missbrauch als zu produktiven Zuständen. Um dieser Fremdbestimmung, dieser Ohnmachtsfalle zu entkommen, gibt es nur einen Weg: Das Individuum muss sich auf die eigene Macht besinnen…

Konsens und KonformitätDas Individuum hat keine Macht, weil es die Macht seit Jahrtausenden abgibt, jedenfalls seit es geschichtliche Aufzeichnungen gibt. Wenn nun Menschen – aufgrund von Einsicht – WISSEN, dass sie wählen können und dass das, was sie hoffen oder fürchten, Realität wird, dann können sie ihre Gedanken – Vorstellungen, Träume – steuern und eben nur das denken, was sie wollen. Also selber denen und nicht gedacht werden. So viel geistige Disziplin muss schon sein.

Wichtiger noch als das bloße Denken ist, das Gewünschte zu fühlen, als ob es schon realisiert wäre. Das Fühlen ist der wichtigste Punkt dabei, denn sich etwas deutlich vorzustellen und es zu fühlen erzeugt die notwendigen Frequenzen, um das Gewünschte in die Realität zu ziehen…Ich wähle natürlich mein „System“, in dem es mir gut geht und das so gestaltet ist, dass ich mich darin wohlfühle.Das tue ich jetzt schon. Ich gehe davon aus, dass Menschen ihr eigenes System wählen aber kooperativ sind. Ich muss auch kein „System“ für alle entwerfen. Ich weiß es nicht besser als Andere. Ich weiß aber, dass wenn jemand für sich selbst die Verantwortung übernimmt, dieser auch die Macht hat, die Dinge in seinem Sinn zu gestalten. Die Gesellschaft, die sich mit so befähigten Menschen gestaltet, wäre auf jeden Fall sehr viel angenehmer als jetzt. Es wäre sozusagen eine Hochkultur.

Und was den „Konsens“ betrifft: Man braucht keinen Konsens, um kooperativ zu sein. Man sucht sich die Umstände und Menschen aus, mit denen man kooperativ sein will. Dazu muss man aber alles Andere, was nicht den eigenen Vorlieben entspricht, nicht verurteilen oder ablehnen. Man geht einfach seinen eigenen Weg und wird mit Sicherheit ähnlich gepolte „Seelen“ treffen.

Konsens bedeutet zu oft Konformität und Autorität. Das ist in einer Gesellschaft mit verantwortungsbewussten Menschen nicht notwendig. Es funktioniert übrigens auch jetzt nicht, obwohl die Gesellschaft doch noch mit einer gewissermaßen geistigen Beschränktheit funktioniert. Aber auch das ist nur eine Wahl und kann in jedem Augenblick geändert werden.

Der Konsens muss letztendlich mit sich selbst sein. Sich selbst zu schätzen, sich selbst zu akzeptieren – sich selbst zu lieben – ist die Grundlage, um all das auch für andere Menschen oder Tiere zu fühlen. Das ist meiner Ansicht nach „qualifizierter Konsens“.

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