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Schlechtes Karma

Wenn ich zur Zeit lese, welche unglaublichen Dinge in der Welt passieren – eines schrecklicher als das andere – dann ist es manchmal sehr schwer, nicht zu verzweifeln und sich von diesen grausamen Strudel mitreissen zu lassen. Was „wir“ mit Libyen gerade machen, oder dem Irak oder Afghanistan, oder… ist nicht menschenwürdig, es ist die eiskalte, dunkle Abwesenheit jeder Art von Mitgefühl. Selbst in Europa werden jetzt nach und nach die Schergen von Goldmann Sachs als „Experten-Regierung“ eingesetzt. Man kann nicht einmal mehr sagen „Wehret den Anfängen“. Wir stecken schon bis zum Hals in diesem Morast.

Trotzdem ist es vollkommen kontraproduktiv, sich mit diesen Ereignissen zu identifizieren, d.h., Gefühle der Ablehnung, des Hasses und der Verurteilung zu investieren. Wenn man sich damit beschäftigt ist es sehr, sehr hilfreich, das Ganze liebevoll zu betrachten. Das ist zwar schwierig, aber wenn man, wie ich, Liebe als „Wissen und Wertschätzung“ definiert, kann man erkennen, dass alle diese Menschen, welche jetzt den Endkampf führen, ebenso Opfer ihrer unbewussten Glaubenssätze sind, wie die Menschen, die sie abschlachten. Aber die sogenannten Täter werden ihre Taten korrigieren, ausgleichen, und obwohl es nicht als Strafe gedacht ist, kann es sehr unangenehm sein. Vielleicht sollten sich die globalen Betrüger und Mörder das einmal bewusst machen…

Dieser Ausgleich, von dem Bashar weiter unten spricht, ist auch in der Bibel bekannt. Paulus zitiert Moses mit „Die Rache ist mein, spricht der Herr“ (Römer 12,19). Und da jeder Mensch „der Herr“ ist, bedeutet dies auch, dass jeder seine Taten ausbalancieren wird. Eindeutig intelligenter wäre es jedoch, grausame Taten nicht zu begehen, individuell und en masse.

Karma ist, von unserer Sicht aus, vollkommen selbst auferlegt und ist einfach die Idee eines Ausgleichs. Es ist die Erkenntnis, dass wenn man ein Ding tut, spirituell ein Ausgleich erfolgen muss, welcher das Gleichgewicht wieder herstellt – ein energetisches Gleichgewicht.

Es ist keine Strafe. Dennoch ist es eine ausgleichende Handlung.

Bashar

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