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Ein neues Ich

Bin ich zufrieden mit meinem Ich? Bin ich die Person, die ich immer sein wollte? Fühle ich mich gut in meiner Rolle? Das sind die Fragen, die man sich stellen kann, falls es doch einen leisen Hauch von Unzufriedenheit im eigenen Leben gibt. Natürlich ist es dabei hilfreich zu wissen, dass man nicht nur die Person (persona = Maske) ist, als die man sich begreift, sondern unzählige Möglichkeiten hat, ganz verschiedene „Masken“ zu tragen. Das ändert nichts an der Integrität des Wesens an sich, das alles, was man sich vorstellen kann, schon enthält. Es ist also nur eine Wahl, aus schon vorhandenen Zuständen die Person auszusuchen, die man gerne wäre.

Um diese Wahl auszuführen kann man sich ein Szenario der gewünschten Person vorstellen. Wie würde diese in dieser oder jener Szene handeln? Was würde dieses „neue Ich“ tun? Wie würde es sich fühlen?  Was wäre der Unterschied zum „alten ich“? Und wenn man das festgestellt hat und der neue Zustand gefällt, dann kann man als diese neue Person, dieses neue Ich denken, fühlen und handeln. Ab sofort. Es ist eine Entscheidung, die man trifft und selbst wenn man rückfällig wird und gelegentlich wieder in die alte Maske fällt, bleibt das neue Ich erhalten.

Das ist alles, was man braucht, um ein „neues Ich“ zu sein. Man imaginiert das „neue Ich“  wie es leibt und lebt, was es denkt, fühlt und tut, genießt diesen Zustand und sobald man diese Energie fühlt weiß man, dass es real ist, denn man kann nur etwas fühlen, das man schon ist.  Man kann nichts fühlen, was man nicht ist.  Zur Erinnerung: Alle Gefühle sind Reaktionen auf vorhandene Glaubenssätze. Jetzt muss man sich nur noch als das neue Ich bewegen, benehmen, denken und handeln. Der Rest – alles was sich daraus ergibt – kann man getrost sich selbst überlassen – oder –  gewissermaßen – dem Universum.

Die Perspektive ist das Wichtigste. Man muss die Dinge aus dem Standpunkt betrachten, aus dem man sie sehen will.  Das ist alles, was man tun muss, um das zu sein und zu haben, was man will…

Wisse jenseits jedes Zweifels, dass wenn man etwas findet, das wirklich begeistert, etwas, von dem man weiß, das man es ist, weil es das wahrste Wesen seiner selbst repräsentiert, dann wird es automatisch für all den Überfluss in jedweder Form den man braucht sorgen, so dass man dieses „Ich“ bleiben kann.

Bashar

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