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ESC – Eurovision Song Contest 2013

European Song Contest 2013Ich habe doch tatsächlich letzten Samstag den ganzen Eurovision Song Contest angeschaut, nicht wegen der wie üblich überwiegend banalen und langweiligen Liedchen, sondern wegen der Symbolik, die schon am Anfang gezeigt wurde. Das naive Bild von einer kleinen Raupe, die sich auf den Weg nach Malmö macht und dort als Schmetterling ankommt ist Symbolismus der Neuen Welt Ordnung. Es stellte sich im Laufe des Abends heraus, dass die  ganze ESC Show sozusagen eine Light Version von Madonnas Superbowl Performance 2012 war.

Das Motto der Show war „Wir sind eins“, was,  so für sich allein stehend bedeutet, „wir sind Borg“, also der pure Kollektivismus ist. Wenn man schon mit Einssein argumentieren will, dann muss es heißen: Alles ist eins und das Eine ist Alles. Der Weg zur Erkenntnis geht über das Individuum und nicht über das Kollektiv. Aber natürlich passte das sehr gut zu einer Propagandashow, die von einer schwedischen Drohne moderiert wurde, ausstaffiert mit Kleider von Jean-Paul Gauthier, welche scheinbar jede Bewegung verhinderten. Aber für eine Zeremonienmeisterin der Kabale war es wahrscheinlich das gewünschte Ergebnis, gekrönt von der Schlußszene, als der Schmetterling auf ihr Kleid projiziert wurde. Der Kreis hat sich geschlossen.

Gewonnen hat ein langweiliges Liedchen – Tränentropfen, mit einem Text, der quasi nur aus Refrains besteht und etwas von „Auge um Auge, Schuld, Kampf, Tränen,  und so weiter erzählt, passend eben zur ganzen desolaten Aufführung. Auf die Frage im Lied nach dem „wie lange noch“ gibt es schon die Antwort: Der „Kampf gegen den Terror“ wurde gerade um 20 Jahre verlängert.

Seltsam, dass ein ganzer Kontinent nur diesen Schwach-sinn zustande bringt…

Übrigens, was ich schon immer wissen wollte… Werden die fähnchenschwingenden Menschen  vor der Bühne eigentlich dafür bezahlt oder machen die es etwa freiwillig?

 

 

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