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Meditation

Meditation ist keine spirituelle Disziplin, die vom täglichen Leben in der materiellen Welt getrennt ist. Sie ist einfach die Kunst, sich in jedem Augenblick über das innere und äußere Tun bewusst zu sein.

Das ganze Leben ist Meditation. Es geht darum, wie weit man sich mit sich selbst – also dem erweiterten Selbst – verbinden kann. Dass man dazu übt, ist sicher hilfreich, aber stundenlanges unbequemes Sitzen mit krampfhaften „meditieren“ ist dazu nicht notwendig. Es reicht, zu wissen, dass das erweiterte Selbst existiert, dass man so viel mehr ist als das bekannte Ego, um die Verbindung herzustellen. Die Übung sollte angenehm sein und nur so lange dauern, wie es Spaß macht. Mit der Zeit wird diese „Übung“ zur Normalität und die Aufmerksamkeit und das Gewahrsein in jedem Augenblick steigern und das ist die Voraussetzung für die Erfüllung – das Zulassen – der Wünsche. So wird das Gesetz der Anziehung wirkungsvoll.

Ich möchte, dass sich der Leser einmal entspannt hinsetzt. Er schließe die Augen und versuche, tief in seinem Innern die bereits erörterte Gestimmtheit zu spüren. Das ist nicht schwierig. Das Wissen um das Vorhandensein solcher Gestimmtheit wird ihm helfen, ihr tiefen Rhythmen in sich aufzuspüren. Jeder Mensch wird die Gestimmtheit auf seine eigene Weise erfahren. Man mache sich deshalb keine Gedanken darüber, wie sie sich bemerkbar machen sollte, sondern man sage sich einfach, dass sie vorhanden ist und dass sie sich aus den gewaltigen Energien des fleischgewordenen Seins konstituiert.

Dann überlasse man sich dem Erlebnis. Wer an Begriffe wie Meditation gewöhnt ist, versuche das für den Augenblick zu vergessen. Man lasse alle Namen beiseite, befreie sich von eingeschliffenen Vorstellungen und gebe sich ganz der Erfahrung des eigenen Seins und der Dynamik der eigenen Lebenskraft hin.

Man frage sich nicht: Ist das auch richtig? Mache ich nicht etwas falsch? Fühle ich, was ich fühlen sollte? Das ist in diesem Buch die erste Übung für euch. Ihr solltet dabei nicht auf die Maßstäbe anderer Leute zurückgreifen. Es gibt kein anderes Kriterium als euer eigenes Gefühl.

Ich empfehle, euch zeitlich nicht festzulegen. Die Erfahrung sollte angenehm sein. Nehmt, sie, was immer geschieht, als euer Ureigenstes an. Die Übung wird euch zur Selbsterfahrung verhelfen. Sie wird euch zu euch selbst zurückführen. Immer wenn ihr nervös und aufgeregt seid, nehmt euch ein paar Minuten Zeit, um die Grundgestimmtheit in euch zu verspüren. Dann werdet ihr in eurer eigenen Mitte geborgen sein.

Seth, gechannelt von Jane Roberts

17 Sekunden
Meditation nach Abraham
Correct Prayer

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