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Kurzmitteilung

Wie ich mir eine Demonstration vorstelle

Für den nicht ganz unbedarften Zeitgenossen ist es nicht mehr zu übersehen, dass die Daumenschrauben durch die „Verwaltung“ enger und enger gezogen werden. Abgesehen von einer Elite – ein Begriff, der inzwischen ein Schimpfwort ist – sind Menschen nur noch dazu da, Konsumenten zu sein und immer mehr Steuern zu zahlen.

Folgerichtig gibt es immer wieder Demonstrationen gegen diese  Macht, die selbstherrlich über das Wohl und Wehe – eher Wehe – der überwältigenden Mehrheit der Menschen bestimmt. Es werden Kriege im Namen des Volkes geführt, die fast niemand aus dem „Volk“ führen will; Die Nahrung wird vergiftet – Fluoride und Monsanto und es werden Unsummen an die Banker geschenkt, die dann bei Hartz IV Empfängern eingespart und bei der arbeitenden Bevölkerung eingetrieben werden sollen. Die Elite hält Hass -und Hetzreden – Westerwelle, Sarrazin u.a. –  predigt Wasser und säuft selber Wein.  Teile und Herrsche! Eine Dunkelheit (des Geistes) wirft ihren Schatten über die Länder und das angeblich finstere Mittelalter muss im Vergleich dazu gleisend hell erscheinen. So sieht es zur Zeit aus…

Man kann sich fragen, warum eine so kleine Minderheit wie diese „Elite“ zumindest die westliche Welt beherrschen kann. Nun, im Gegensatz zur überwältigenden Mehrheit hat diese Elite eine Vision, eine Absicht, in die sie ihre ganze Energie investiert. Und diese Vision erfüllt sich, weil Gleiches Gleiches anzieht. Es ist dabei egal, ob es „gut“ oder „böse“ ist. Der Himmel regnet über Gerechte und Ungerechte.  Wer aber nicht beherrscht und missbraucht werden will – und das, was diese Elite tut und noch mehr beabsichtigt, ist der pure Missbrauch – der muss sich ebenfalls schleunigst eine Vision der Zustände, die er will, zulegen. Und wenn viele Menschen eine ähnliche Vision haben, verstärkt sich die Energie natürlich potentiell.

Deshalb stelle ich mir eine Demonstration vor, in der sich viele Menschen an einem bestimmten Ort treffen, und beginnen, ihre Energien zu bündeln. Diese Demonstration – dieses Aufzeigen der Wünsche vieler Menschen – ist nicht GEGEN etwas gerichtet, sondern ausschließlich FÜR die gewünschten Zustände.  Am Anfang wird eine gemeinsame Imagination gemacht, die für den Einstieg geführt sein kann, d.h., nur der Beginn der Imagination ist geführt. Das Erstellen der Absichten muss individuell sein. Das dauert vielleicht 15 Minuten. Der Rest der Demonstration ist eine Art Volksfest, ein fröhliches Treffen vieler Menschen, welche eine Veränderung wollen.

Im Prinzip ist es der ursprüngliche Gedanke des Gebetes, das inzwischen zu einem seelenlosen Anbetungsgemurmel verkommen ist. Es war einmal eher eine Kommunion mit sich selbst  und dem erweiterten Selbst und letztendlich mit Allem Was Ist – ein Festlegen dessen, was man sein und erfahren will. Natürlich kann man das Alles allein machen. Aber im Fall einer Veränderung der Gesellschaft, kann der Prozess durch die physische Anwesenheit vieler Menschen beschleunigt werden, weil sie es dann wirklich tun, was bei Online-Meditation nicht so sicher ist. Und vielleicht geht dem einen oder anderen Beobachter dabei ein Licht auf.

Das – die Abkehrung von dem Unerwünschten, hin zu dem Gewünschten – ist die effektivste Demonstration. Es ist nicht notwendig zu kämpfen. Man muss die Energie nur in die Richtung leiten, in die man gehen will. Wie dann die Veränderung geschieht ist nicht meine Aufgabe. Ich muss nur wissen, was ich will und meinem Herzen (Emotionen) folgen. Das weist mir dann unfehlbar den Weg zum angemessenen Handeln…

P.S. In der katholischen Messe gibt es eine Stelle, an der der Pfarrer der Gemeinde zuruft: Erhebet die Herzen! Eine sehr schöne Aussage, wie ich finde und genau das passiert auch, wenn man z.B. in einer Imagination zu sich selbst kommt. Eine Demonstration mit „erhobenen Herzen“ – good vibrations – ist genau das, was ich mir unter einer perfekten Demonstration vorstelle…

Gedanken und Gefühle sind die ultimative Aktion

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